Amalgamsanierung - aber richtig!

Amalgam

Kiefergelenksdiagnostik – Zebrisdiagnostik

 

Amalgam

 

Während in einigen EU-Ländern Amalgamfüllungen nur noch unter starken Einschränkungen zugelassen sind, ist in Deutschland Amalgam eines der verbreitetsten Füllungsmaterialien - nach Schätzungen werden allein in Deutschland noch 10-15 Tonnen Amalgam verarbeitet und es wird als einziges Material gänzlich von den Krankenkassen übernommen. Im Gegensatz dazu haben Schweden und Norwegen ein Verbot für quecksilberhaltige Füllungen ausgesprochen. In der ehemaligen Udssr wurde es bereits 1975 verboten. Auch in Singapur wird seit ca. 15 Jahren kein Amalgam mehr verwendet, in Japan seit 1982. Interessant ist, dass 1840 Amalgam wegen seiner Giftigkeit verboten, jedoch 1955 auf Druck der Industrie wieder zugelassen wurde.

Die Wissenschaftler diskutieren noch über ein generelles Verbot von Amalgam: So fordert der Europarat nach einer Parlamentarischen Versammlung am 27. Mai 2011 die Einschränkung oder das Verbot von Amalgam als Material von Zahnfüllungen.

Zahlreiche Studien belegen die Gefährlichkeit von Amalgam, dennoch empfiehlt das Robert Koch Institut nur bei Schwangeren und bei Kindern auf Amalgam zu verzichten.

Amalgam besteht zu  50% aus  reinem  Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink und anderen Schwermetallen.

Quecksilber und Zinn gehören zu den giftigsten Substanzen, die es weltweit gibt – so ist Quecksilber circa 10mal giftiger als Arsen. In Deutschland muss Amalgam seit 1991 als Sondermüll  mit der höchsten Gift-Kategorie entsorgt werden.

Der Toxikologe und Internist Priv. Doz. Dr. Max Daunderer aus München und Dr.med.dent. Koch, Mitbegründer ganzheitlich und naturheilkundlich arbeitender Zahnärzteverbände geben in ihren Veröffentlichungen und Büchern hunderte Arbeiten, die einwandfrei die Schädlichkeit von Amalgam beweisen, an.

Wie gelangt das Quecksilber in den Körper?

Allein durch das Kauen heißer Speisen oder beim Zähneputzen löst sich das Quecksilber durch Abrieb aus der Füllung. Besonders Kaugummikauen oder Zähneknirschen führt zu einer erhöhten Belastung an Quecksilber. Säurehaltige Lebensmittel fördern eine Freisetzung von Quecksilber aus der Füllung.

Dazu auch ein Ausschnitt aus dem Script des Instituts für Organische Chemie der Universität Freiburg:“ Aus amalgamhaltigen Zahnplomben kann beim Genuss heißer und saurer Getränke, sowie intensivem Kauen, Quecksilber freigesetzt werden, kurzfristig bis zum 36000-fachen der nach Trinkwasserverordnung festgesetzten maximalen Konzentration. (…) Eigentlich dürften Amalgamträger ihren eigenen Speichel überhaupt nicht trinken!“

 

Besonders hohe Belastungen an Quecksilber entstehen beim Ausbohren von Amalgamfüllungen.

 

Quecksilber ist ein Speichergift und oftmals treten erst nach 20-30 Jahren Quecksilberbelastung Erkrankungen auf.

Quecksilber wird vom Körper aufgenommen und in Knochen und sogar im Gehirn eingelagert. Quecksilber kann nämlich die Blut- Hirn- Schranke passieren. Man weiß, dass der Körper lediglich 7% Quecksilber aufnimmt, jedoch bis zu 80% Quecksilberdampf. Deshalb wird schnell klar,  warum Amalgamfüllungen zu tickenden Zeitbomben werden.

 

 

Symptome und Erkrankungen:

Metastudien belegen einen Zusammenhang von Amalgambelastung und Entstehung von Alzheimer, Autismus, Multipler Sklerose, Autoimmunerkrankungen im Allgemeinen und vielen anderen Krankheiten:

 -Depressionen

- Ohrensausen

-Sehstörungen

-Schlafstörungen

-Magen-Darm-Erkrankungen

-Nervosität und Unruhe

-Nierenschädigung

-Chronisches Müdigkeitssyndrom

-Konzentrationsstörungen

 

Unsere Empfehlung:

1. Schritt: Entfernung aller Amalgamfüllungen mit allen zur Verfügung stehenden Schutzmaßnahmen.

2. Schritt : Ausleiten aller Schwermetalle – Quecksilber

Einschlägige Erfolge durch Amalgamausleitungen zeigt eine schwedische Studie an 700 Männern und Frauen, die an verschiedensten, nicht therapierbaren Krankheiten litten.

Nach Ausleitung des Quecksilbers kam es bei 70% der Patienten zu einer Verbesserung oder gar Heilung ihrer Beschwerden.

 

Wir verwenden in unserer Praxis seit einiger Zeit kein Amalgam mehr und haben einen Behandlungsschwerpunkt auf Amalgamsanierungen gelegt. Beim Austausch von alten Amalgamfüllungen treten ohne entsprechende Schutzmaßnahmen erhöhte Quecksilberbelastungen für den Körper auf. Nur ein Spanngummi (Kofferdamm), wie meist üblich, schützt Sie keineswegs vor den Quechsilberbelastungen. Dazu verwenden wir spezielle Sauger und Bohrer. Der Patient sollte vor und nach der Behandlung mit Aktivkohle spülen, um das Quecksilber zu binden. Das Wichtigste dabei ist jedoch eine goldbedampfte Nasenmaske, die keine Quecksilberdämpfe durchlässt. Zusätzlich kann man dem Patienten reinen Sauerstoff über eine Nasensonde zuführen. Anschließend wäre zusätzlich eine Ausleitung des Quecksilbers empfehlenswert.

 

 Weiterführende Literatur:

 

 

Doktorarbeit: „Neurologische Aspekte der Quecksilbervergiftung. Eine literarische Übersicht." von Peter Gundlach, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 1979

Dr med Joachim Mutter: “Amalgam- Risiko für die Menschheit"

Dr. Max Daunderer: „Amalgam“,“ Handbuch der Amalgamvergiftung“

Guy Schmit: “Amalgam – Gift der Menschheit“

Dr. med. Dietrich Klinghardt: „Schwermetalle und ihre Wirkung auf die Gesundheit“

Max Engel: „Kein Amalgam bitte“

 

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