Ernährungsberatung

Infos über Fluorid

Karies und ihre Entstehung:

Karies ist eine lokale, durch Bakterien bedingte Erkrankung, die zum Verfall der Zahnhartsubstanz führt. Dabei produzieren die Bakterien eine Säure, die die Zahnhartsubstanz angreift.

Karies entsteht nur durch das Zusammenspiel von mehreren Faktoren:

Mikroorganismen                                           Wirt

                                             Karies

Zeit                                                                Substrat

Mikroorganismen sind säurebildende Bakterien

Wirt sind die Zähne

Zeit ist die Einwirkzeit der Nahrung, d.h. der Abstand ziwschen der Nahrungsaufnahme und dem Zähneputzen

Substrat ist die Nahrung; besonders ungünstig sind Kohlenhydrate, v.a. Zucker und gesüßte Speisen

Einen geringeren Einfluß auf die Kariesentstehung haben genetische Faktoren, der Speichel und seine Zusammensetzung, sowie Zahnstellungen.

Fehlt bereits ein Faktor, so entsteht keine Karies: sind keine Kariesbakterien in der Mundhöhle, sind keine Zähne mehr vorhanden, isst man keine kohlenhydrathaltige Nahrung oder man lässt den Bakterien keine Zeit Säure zu produzieren, d.h. man putzt immer sofort dieZähne nach dem Essen, kommt es nicht zu Karies.

Daraus resultiert: Karies ist vermeidbar!:

- durch gezielte Ernährungslenkung: weniger kohlenhydratreiche Speisen, v.a. Zucker oder zuckerhaltige Speisen

    dazu einige Tipps und Ratschläge:

- durch gute Mundhygiene

Dazu bekommen Sie bei uns gerne eine gezielte Ernährungsberatung:

Welche Speisen sind empfehlenswert und welche haben eine besonders hohe kariogene Wirkung?

Zucker ist ein typisches kariogenes Lebensmittel: sowohl künstliche Zucker, wie Saccarose als auch natürliche Zucker, wie Traubenzucker, Fruktose und Milchzucker. Das bedeutet, dass auch natürliche Süßungszusätze, wie Honig und Ahornsirup, kariogen sind.

Am schlechtesten ist die Kombination aus Stärke und Zucker: z. B. Kuchen, Gebäck, Müsli.

Auch Brot und Kartoffelchips sorgen für einen langanhaltenden Säureangriff.

Aber auch die Verweildauer im Mund hat einen entscheidenden Einfluss auf die Karieswirkung: Getränke haben, da sie nicht so lange im Mund verweilen, eine geringeres Kariesrisiko wie Nahrung oder gar zuckerhaltige Bonbons. Klebrige Speisen sind somit auch schlechter (z. B. Bananen).

Auch die Häufigkeit der Nahrungszufuhr ist entscheidend: so empfehlen Forscher nur drei Hauptmahlzeiten und keine Zwischenmahlzeiten.

Empfehlung:

wenige zucker-und stärkehaltige Nahrungsmittel, dafür mehr Gemüse, Nüsse, ungesüßte Getränke, kalziumhaltige Lebensmittel (Milchprodukte).

Manche Zuckeraustauschstoffe, wie Xylit, haben eine kariesschützende Wirkung. Nach dem Essen wirkt schon ein xylithaltiger Kaugummi Wunder.

Schauen Sie beim Einkauf auf zahnfreundliche Nahrungsmittel: gekennzeichnet durch ein Zahnmännchen mit Schirm.

 

Würden wir uns an diese Empfehlungen halten, dann müsste man nicht mit Fluoriden hinterherbehandeln. Durch Fluorid kann man die Säureschäden remineralisieren; das heißt in die Zahnsubstanz wird Fluorapatit eingebaut.

 

Doch Fluor ist  nicht unumstritten: Nachzulesen im Buch von Dr. med. M.O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker: "Vorsicht Fluor":" Fluoride sind Enzymgifte. Die Beeinflussung zahlreicher Enzyme durch Fluoride ist seit langem bekannt."

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Literatur: 

- Brandt, Hendrickson: "Zahn gesund: Wie Sie ohne Zahnarzt gesund bleiben"

- Michael Lakroudakis: "Xylit: Das süße Wundermittel"

- Thomas Klein: "Warum Zähneputzen nicht genügt und richtige Ernährung so wichtig ist"

- Dr. med. M. O. Bruker, Rudolf Ziegelbecker: "Vorsicht Flour"

 

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